Ein Standort, der mit jedem Jahr wächst.
Aus CO2-Kosten wird ein Energiekonzept.
Referenzprojekt ALPI Milchverarbeitungs- und Handels GmbH & Co. KG, Ried im Innkreis (OÖ): iconiQ Energy hat die erste Bauphase eines stufenweisen Energiekonzepts erfolgreich umgesetzt – das Fundament für den schrittweisen Ausbau zur maximalen Eigenstromversorgung der Milchproduktion.
Das Besondere: Finanziert wird der Ausbau über die Carbon-Leakage-Entlastung des nationalen Emissionszertifikatehandelsgesetzes (NEHG 2022). Aus einer gesetzlichen CO₂-Belastung wird so eine Investition, die in den eigenen Standort zurückfließt.
PV-LEISTUNG STANDORT
485,8 kWp
nach Bauphase 02
SOLARERTRAG / JAHR
490.407 kWh
4 Teilanlagen
STROMKOSTEN-EINSPARUNG / JAHR
82.173 €
≈ 1,28 Mio € in 30 J.
CO₂-EINSPARUNG / JAHR
~173 t
ESG-Beitrag
DIE CO₂-ABGABE FLIESST NICHT AB – SIE WIRD REINVESTIERT
Energieintensive Betriebe im internationalen Wettbewerb werden von einem Teil der nationalen CO₂-Kosten entlastet. Die Bedingung: Ein Großteil dieser Entlastung muss nachweislich in betriebliche Klimaschutzmaßnahmen reinvestiert werden. Photovoltaik ist genau das – eine anerkannte Klimaschutzmaßnahme.
So wird aus der Pflicht eine Investition:
1 Entlastung
Als Carbon-Leakage-gefährdeter Betrieb erhält ALPI einen erheblichen Anteil der nationalen CO₂-Mehrbelastung zurück – für gefährdete Wirtschaftszweige liegt dieser Satz deutlich höher als bei rein energieintensiven Betrieben.
2 Reinvestition
Ein gesetzlich vorgeschriebener Anteil der Entlastung (in der Einführungsphase mindestens 50 %, danach mindestens 80 %) muss in betriebliche Klimaschutzmaßnahmen fließen. Geschieht das nicht, ist der Betrag zurückzuzahlen.
3 Eigenstrom
Die PV-Anlage erfüllt genau diese Reinvestitionspflicht – und senkt zugleich dauerhaft den teuren Netzbezug der Milchverarbeitung. Aus der gesetzlichen Verpflichtung wird eine renditestarke Investition, die sich selbst trägt.
Ein Energiekonzept, das mit jedem Jahr wächst
Im Zentrum steht immer der maximale Eigenverbrauch – jede selbst erzeugte Kilowattstunde ersetzt teuren Netzstrom direkt. Doch das Konzept denkt weiter als Photovoltaik allein. Jahr für Jahr kommt eine neue Ausbaustufe dazu, finanziert über die jährliche Carbon-Leakage-Entlastung.
Die Ausbaustufen:
Stufe 1 — Photovoltaik (umgesetzt)
Die erste Bauphase ist realisiert: PV auf Dach- und Fassadenflächen für maximale Eigenstrom-Deckung der energieintensiven Verarbeitung.
Stufe 2 — Batteriespeicher (geplant)
Speicherkapazität, um selbst erzeugten Strom dann zu nutzen, wenn die Produktion ihn braucht – und den Eigenverbrauch weiter zu erhöhen.
Stufe 3 — Ladeinfrastruktur (geplant)
Ladepunkte für PKW und E-LKW, gespeist aus eigenem Sonnenstrom – der Schritt zum integrierten Energiestandort, der Erzeugung, Speicherung und Mobilität in einem System vereint.
Warum das wirtschaftlich wie nachhaltig aufgeht
GESETZESKONFORM FINANZIERT, DAUERHAFT GÜNSTIGER
Das Modell verbindet drei Effekte, die sich gegenseitig verstärken.
Selbsttragende Finanzierung
Die Carbon-Leakage-Entlastung stellt Jahr für Jahr Mittel bereit, die ohnehin reinvestiert werden müssen. Statt einer reinen Abgabe entsteht ein Finanzierungspfad für den schrittweisen Ausbau.
Dauerhaft niedrigere Stromkosten
Jede selbst erzeugte Kilowattstunde senkt den Netzbezug der energieintensiven Milchverarbeitung – direkt und über die gesamte Lebensdauer der Anlage.
Planbares Wachstum
Der modulare Aufbau erlaubt es, Stufe für Stufe zu investieren, ohne das Kerngeschäft zu belasten – wirtschaftlich, nachhaltig und gesetzeskonform.
Die Angaben zur Carbon-Leakage-Entlastung nach dem NEHG 2022 dienen der allgemeinen Information und stellen keine Rechts- oder Steuerberatung dar. Entlastungssätze, Reinvestitionsquoten, Fristen und Voraussetzungen ergeben sich aus dem NEHG 2022 in der jeweils geltenden Fassung; maßgeblich sind die aktuellen Vorgaben der zuständigen Behörde. Die Antragstellung erfolgt über das NEIS-Portal und erfordert einen Prüfvermerk durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter. Förderungen, die mit einer konkreten Reinvestitionsmaßnahme in Zusammenhang stehen, sind anrechenbar. Ob und in welcher Höhe eine Entlastung gewährt wird, ist im Einzelfall mit der zuständigen Behörde und steuerlicher Beratung zu klären.
Häufige Fragen zum Referenzprojekt ALPI Milchverarbeitung
Was ist das Referenzprojekt ALPI Milchverarbeitung bei iconiQ Energy?
Die ALPI Milchverarbeitungs- und Handels GmbH & Co. KG in Ried im Innkreis (OÖ) ist ein Referenzprojekt von iconiQ Energy. Die erste Bauphase eines stufenweisen Energiekonzepts wurde erfolgreich umgesetzt — als Fundament für den schrittweisen Ausbau zur maximalen Eigenstromversorgung der energieintensiven Milchproduktion.
Wie wird der Energieausbau bei ALPI finanziert?
Der Ausbau wird über die Carbon-Leakage-Entlastung des nationalen Emissionszertifikatehandelsgesetzes (NEHG 2022) finanziert. Energieintensive Betriebe im internationalen Wettbewerb erhalten einen Teil ihrer CO₂-Mehrbelastung zurück und müssen mindestens 50–80 % davon in Klimaschutzmaßnahmen reinvestieren. Die PV-Anlage von iconiQ Energy erfüllt genau diese Pflicht — und senkt gleichzeitig dauerhaft die Energiekosten.
Welche Ergebnisse zeigt die erste Bauphase bei ALPI?
Nach Bauphase 1 erreicht der Standort eine PV-Leistung von 485,8 kWp, einen Solarertrag von rund 490.400 kWh pro Jahr und eine Stromkosteneinsparung von rund 82.000 € jährlich — das entspricht ca. 1,28 Mio. € über 30 Jahre. Gleichzeitig werden rund 173 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart.