Handel – iconiQ Energiekonzept
Branchen-Energiekonzept

Handel

Photovoltaik · Batteriespeicher · Ladeinfrastruktur

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Die Ausgangslage

Große Dachläche, hohe Kühllast – ideale Voraussetzungen für maximale Eigenversorgung.

Supermärkte und Lebensmittelbetriebe zählen zu den energieintensivsten Immobilien pro Quadratmeter: Kühlung, Beleuchtung und Ladeinfrastruktur laufen rund um die Uhr. Gleichzeitig bieten große Flachdächer und Kundenparkplätze ideale Flächen für PV. Das iconiQ-Energiekonzept kombiniert Groß-PV, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur und Energiegemeinschaft – für Eigenverbräuche bis 80 % und Stromgestehungskosten unter 9 ct/kWh.

Kühlung rund um die Uhr, große Dächer – der Idealfall für PV-Eigenverbrauch.
iconiQ Handel – PV-Großanlage, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur
Branchen-Energieprofil

Was die Branche antreibt

Lastprofil

  • Sehr gleichmäßige, hohe 24/7-Grundlast durch Kühlung – auch nachts und bei geschlossenem Geschäft.
  • Moderate Tagesspitzen während der Öffnungszeiten.
  • Nahezu ideales Profil für PV-Eigenverbrauch.

Hauptkostentreiber

  • Kühlung – der größte, nicht abschaltbare Block (~48–51 % des Stroms).
  • Beleuchtung (~20 %) sowie Klima / Lüftung (~13 %) und Lastspitzen.
  • Kühlung + Beleuchtung zusammen ≈ 80 % des Stromverbrauchs.

Energiepotenzial

  • Sehr gute Dachfläche: große ungenutzte Flachdächer plus Parkplatz für PV-Carports – viel Platz für Groß-PV.
  • Kühllast als thermischer Speicher: die Kälteanlage wird per EMS zur steuerbaren Last und verschiebt Verbrauch in die Sonnenstunden.
  • Ladesäule als Kundenmagnet: über 50 % der E-Fahrer erwarten Lademöglichkeiten am Supermarkt.
Das iconiQ- Energiekonzept
01

Groß-PV

Große Flachdächer plus PV-Carport über dem Parkplatz – maximale Eigenstromdeckung für die 24/7-Kühllast.

01

Groß-PV

Große Flachdächer plus PV-Carport über dem Parkplatz – maximale Eigenstromdeckung für die 24/7-Kühllast.

01 · ERZEUGUNG

Strom vom Dach & Parkplatz

Große ungenutzte Flachdächer plus PV-Carport über dem Kundenparkplatz – viel Platz für Groß-PV. Der Strom wird genau dort erzeugt, wo die Kühlanlage rund um die Uhr läuft.

02

Batteriespeicher

Hebt den Eigenverbrauch auf ~80 % und kappt teure Lastspitzen im Viertelstundentakt.

02 · SPEICHER

Eigenverbrauch auf ~80 %

Der Batteriespeicher puffert PV-Überschuss und liefert ihn nachts an die Kühlung – hebt den Eigenverbrauch auf ~80 % und kappt teure Lastspitzen im Viertelstundentakt.

03

E-Ladesäulen

Über 50 % der E-Fahrer erwarten Laden am Supermarkt – Service und Eigenverbrauchsbooster.

03 · LADEN

Kundenmagnet & Eigenverbrauchsbooster

Über 50 % der E-Fahrer erwarten Lademöglichkeiten am Supermarkt. AC-Ladepunkte für Einkaufende und DC-Schnelllader für Liefer-E-LKW – Service, Eigenverbrauch und zusätzliche Einnahmen.

04

EMS & Kältespeicher

Die Kälteanlage wird per EMS zur steuerbaren Last – verschiebt Verbrauch in die günstigen Sonnenstunden.

04 · EMS & KÄLTE

Kälte als thermischer Speicher

Das EMS nutzt die Kälteanlage als steuerbaren thermischen Speicher: es vor-kühlt während der PV-Spitze und entlastet das Netz in teuren Zeiten – ohne Komfortverlust.

05

Energiegemeinschaft

Überschuss zu fairen Konditionen an benachbarte Betriebe vermarkten – zusätzliche Einnahmen.

05 · ENERGIEGEMEINSCHAFT

Überschuss sinnvoll vermarkten

PV-Überschuss, der nicht selbst verbraucht wird, fließt über die Energiegemeinschaft zu fairen Konditionen an benachbarte Betriebe – zusätzliche Einnahmen statt Netz-Einspeisetarif.

Handel – iconiQ Energiekonzept
Beispielprojekt · Salzburg

Lebensmittelhandel Salzburg – Beispielwerte

307 kWp PV · 256 kWh Speicher · Ladeinfrastruktur PKW (11 kW AC) + E-LKW (250 kW DC). Stromgestehungskosten 8,94 ct/kWh vs. 22,18 ct/kWh aus dem Netz.

307 kWp PV-Anlage
59,6 % Autarkiegrad
8,94 ct Stromgestehungskosten / kWh
Beispielprojekt · Lebensmittelhandel Salzburg

Kenndaten Lebensmittelhandel – Beispielprojekt

Beispielprojekt: 307 kWp PV · 256 kWh Speicher · Ladeinfrastruktur. Stromgestehungskosten 8,94 ct/kWh vs. 22,18 ct/kWh Netztarif.

Amortisation
10 J 10 M
Beispielprojekt Salzburg
Eigenverbrauchsanteil
49,1 %
Mit Speicher
Autarkiegrad
59,6 %
Eigendeckung des Verbrauchs
Stromgestehungskosten
8,94 ct
Statt 22,18 ct Netztarif
ROI / IRR
10,41 %
Interne Verzinsung p.a.
CO₂-Einsparung
108,5 t
Vermiedene Emissionen / Jahr

Beispielprojekt Lebensmittelhandel, Salzburg – Modellrechnung mit PV*SOL (Valentin Software). Werte ohne Gewähr, projektspezifisch zu konkretisieren. Individuelle Berechnung auf Anfrage.

Erlös- & Einsparungsstruktur · Jahr 1

Ein System – drei Erlösquellen

Beispielprojekt Lebensmittelhandel Salzburg. 307 kWp PV · 256 kWh Speicher · Ladeinfrastruktur.

#
Erlös-Baustein
Ertrag p.a.
1
Einsparung Eigenverbrauch
Vermiedener Netzbezug bei 0,2213 €/kWh
57,4 % Anteil
2
Einspeisevergütung
0,10 €/kWh × 148.372 kWh Netzeinspeisung
26,8 %
3
Erzeugungsvergütung
0,03 €/kWh Gesamterzeugung
15,8 %
Σ
Gesamt Erlöse & Einsparungen
Beispielprojekt Jahr 1
55.379 €
31.791 €
Einsparung Eigenverbrauch
14.837 €
Einspeisevergütung
8.751 €
Erzeugungsvergütung
Nachhaltigkeit & Positionierung

Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil

Nachhaltigkeit ist im Handel direkt für die Kundschaft sichtbar – und durch CSRD, F-Gase-Verordnung und CO²-Bepreisung auch gesetzlich gefordert.

Endkunden-Bühne

PV am Dach, Ladesäulen am Parkplatz – Nachhaltigkeit ist im Handel für jeden Käufer sichtbar und ein starkes Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb.

CSRD / ESG

Belastbare CO²-Daten für Nachhaltigkeitsberichterstattung und Lieferketten – das EMS liefert die Auswertungen direkt und revidierbar.

Kältewende

Die F-Gase-Verordnung (EU 2024/573) erzwingt den Umstieg auf CO²-Kältemittel – idealer Anlass für ein integriertes Energiekonzept mit moderner Kältetechnik.

Resilienz

Eigener Strom schützt die margensensible Kühllast vor Strompreisspitzen – ein ungeplanter Kühlungsausfall kostet mehr als die gesamte Jahresstromrechnung.

CO₂

NEHG – ~5.970 € / Jahr entfallen

Bei 108,5 t vermiedenem CO₂ und 55 €/t entgehen dem Standort rund 5.970 € NEHG-Abgabe pro Jahr – zusätzlich zu den 55.379 € jährlicher Erlöse und Einsparungen.

Förderhebel

Der Staat fördert mit

Förderungen für PV, Speicher, Ladeinfrastruktur und Kältetechnik verbessern den Business-Case für den Handel erheblich.

KPC – PV, Speicher & Laden

Investitionsförderung der Kommunalkredit Public Consulting für PV-Anlagen, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur – kombinierbar einsetzbar.

Kombinierbar

Kältetechnik & F-Gase

Förderung für effiziente Kältetechnik im Zuge der F-Gase-Umstellung auf CO²-Kältemittel (EU 2024/573) – Umrüstung mit Investitionsunterstützung.

F-Gase 2024

Energiegemeinschaft

Überschuss-PV-Strom über die Energiegemeinschaft an benachbarte Betriebe vermarkten – zusätzliche Einnahmen und reduzierte Netzentgelte für alle Mitglieder.

−57 % Netzentgelt

Die dargestellten Kennzahlen sind unverbindliche Referenz- und Stichtagswerte (Stand Juni 2026). Werte realer Referenzprojekte stammen aus Modellrechnungen mit PV*SOL (Valentin Software); als „Modellkalkulation/Benchmark“ gekennzeichnete Werte sind branchentypische Beispielwerte und vor einem Kundenangebot projektspezifisch zu konkretisieren. Es besteht keine Garantie für zukünftige Erträge, Förderungen oder Einsparungen. Diese Seite begründet kein Beratungs- oder Vertragsverhältnis und ist keine Finanz- oder Anlageberatung. © iconiQ Energy FlexCo, 2026.

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Häufige Fragen zum Energiekonzept für den Handel

Wie kann ein Handelsbetrieb mit Photovoltaik Energiekosten senken?

PV-Großanlagen auf Dach- und Parkplatzflächen (Carport-PV) erzeugen günstigen Eigenstrom für Kühlung, Beleuchtung, Klima und Ladepunkte. Ein EMS verteilt den Strom automatisch auf die wirtschaftlichsten Verbraucher und reduziert teure Lastspitzen.

Welche Vorteile bringt ein Batteriespeicher im Handel?

Ein Batteriespeicher glättet Kälte- und Klimaspitzen, erhöht den PV-Eigenverbrauch und ermöglicht Zusatzerlöse durch Regelreserve und Stromvermarktung. Für Filialketten kann der Speicher über Energy Sharing standortübergreifend genutzt werden.

Wie funktioniert Kundenladen als Zusatzservice im Handel?

iconiQ plant AC- und DC-Ladepunkte auf Kundenparkplätzen, integriert in das EMS des Standorts. Überschüssiger PV-Strom wird bevorzugt fürs Laden genutzt. Abrechnung gegenüber Kunden ist über gängige Systeme möglich — der Ladeservice erhöht Frequenz und Aufenthaltsdauer.