Logistik & Spedition
Für energieeffiziente Logistik- & Distributionszentren.
Zwei ungenutzte Hebel auf einem Hof
Riesige Hallendächer, hoher Strombedarf, eine Flotte im Wandel zur E-Mobilität – Logistikbetriebe tragen ungenutztes Potenzial mit sich. Das iconiQ-Energiekonzept verwandelt das Dach in ein Kraftwerk, das Eigenverbrauch deckt, überschüssige Energie netzdienlich vermarktet und den Umstieg auf E-LKW mitfinanziert.
Was die Branche antreibt
Lastprofil
- Hohe Grundlast im Tagbetrieb – deckt sich gut mit der PV-Erzeugung.
- Kühl- und Tiefkühllager laufen rund um die Uhr (Kälte über 70 % des Stroms).
- E-LKW-Depotladung erzeugt Lastspitzen abends und nachts – außerhalb der Sonnenstunden.
Hauptkostentreiber
- Diesel-Fuhrpark – der mit Abstand größte Kostenblock.
- Strombezug, bei Kühllogistik dominant.
- Teure Netz- und Leistungsspitzen durch die Ladevorgänge.
Energiepotenzial
- Sehr große Dachfläche: 1–10 MWp PV auf Hallendach und Freifläche.
- Sektorkopplung E-LKW: eigener Solarstrom ersetzt Diesel.
- Überschuss-Vermarktung via Regelreserve & Energiegemeinschaft.
PV-Großanlage
1–10 MWp auf Hallendach und Freifläche. Ausgelegt auf maximale Eigenstrom-Deckung für Standort und Flotte.
PV-Großanlage
1–10 MWp auf Hallendach und Freifläche. Ausgelegt auf maximale Eigenstrom-Deckung für Standort und Flotte.
Eigenstrom statt Netzbezug
Hochleistungsmodule auf Hallendach und Freifläche wandeln Sonnenlicht direkt in günstigen Eigenstrom um – die Basis für einen unabhängigen, kosteneffizienten Betrieb.
Großspeicher
~5 MWh Lithium-Speicher. Kappt teure Netzspitzen – technologische Basis für maximale Erlöse am Regelenergiemarkt.
Puffern, sparen, verdienen
Überschussenergie speichern, Lastspitzen kappen, netzdienlich agieren – der Großspeicher verbindet Kostenreduktion mit zusätzlichen Erlösmöglichkeiten am Regelenergiemarkt.
Ladeinfrastruktur
DC-Schnelllader (MCS-vorbereitet) plus AC-Ladepunkte – skalierbar für die nächste E-LKW-Generation.
Ladeinfrastruktur im Depot
DC-Schnelllader und AC-Ladepunkte, integriert in den Betriebsablauf. Lenkzeitpausen werden zur Ladezeit – ohne zusätzlichen Aufwand, skalierbar mit der wachsenden Flotte.
EMS-Steuerung
Das Gehirn der Anlage: steuert Erzeugung, Eigenverbrauch und Stromhandel und sichert eine hohe Eigenverbrauchsquote.
Alles im Griff – automatisch
Das EMS koordiniert Erzeugung, Speicher, Ladepunkte und Netzbezug in Echtzeit. Prognosen, Strompreise und Betriebsdaten fließen zusammen – für optimalen Eigenverbrauch rund um die Uhr.
Weiler Transport- & Logistik
Alle nachfolgenden Kennzahlen stammen aus diesem konkreten iconiQ-Energiekonzept – aktuell in Umsetzung, keine Branchendurchschnittswerte.
Geprüfte Kenndaten des Referenzprojekts
Referenzanlage Weiler Transport, Lenzing (OÖ) – 3-fach geprüft.
Referenzanlage: ~1 MWp PV · ~5 MWh Speicher · 4 × 400 kW DC-Schnelllader · EMS. Eigenverbrauchsquote 70,3 % (ohne Speicher typisch nur 20–30 %). Projekt in Umsetzung.
Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil
Warum CO₂-Einsparung heute Ihr stärkstes Verkaufsargument gegenüber Verladern ist.
ESG- & CBAM-Ready
Belastbare Daten für die CO₂-Bilanzierung Ihrer Großkunden.
Tender-Vorteil
„Grüne Logistik“ wird in immer mehr Ausschreibungen zum harten Vergabekriterium.
MCS-Skalierbarkeit
Infrastruktur bereits für Megawatt-Charging der nächsten E-LKW-Generation ausgelegt.
Maximale Resilienz
Eigene Energie-Souveränität schützt vor Diesel-Preisspitzen und CO₂-Bepreisung.
NEHG 2022 – CO₂-Ersparnis
Durch nachweislich vermiedene Emissionen entgeht der Standort der CO₂-Bepreisung nach NEHG – ein Kostenvorteil, der mit steigendem CO₂-Preis Jahr für Jahr wächst.
Der Staat fördert mit
Förderprogramme für E-Mobilität, Ladeinfrastruktur und grüne Energie senken die Investitionskosten erheblich – und verbessern den Business-Case zusätzlich.
ENIN / eMove Austria
60 % der E-LKW-Mehrkosten und 40 % der Ladeinfrastruktur förderfähig (Topf ~480 Mio. € für 2025/26).
60 % FörderungCBAM ab 2026
CO₂-Grenzausgleich und ESG-Druck der Verlader verstärken den Business-Case erheblich zusätzlich.
Ab 2026 aktivKPC-Förderung
Investitionsförderung für PV und Speicher kombinierbar.
KombinierbarDie dargestellten Kennzahlen sind unverbindliche Referenz- und Stichtagswerte (Stand Juni 2026). Werte realer Referenzprojekte stammen aus Modellrechnungen mit PV*SOL (Valentin Software); als „Modellkalkulation/Benchmark“ gekennzeichnete Werte sind branchentypische Beispielwerte und vor einem Kundenangebot projektspezifisch zu konkretisieren. Es besteht keine Garantie für zukünftige Erträge, Förderungen oder Einsparungen. Diese Seite begründet kein Beratungs- oder Vertragsverhältnis und ist keine Finanz- oder Anlageberatung. © iconiQ Energy FlexCo, 2026.
Häufige Fragen zum Energiekonzept für Logistik & Spedition
Wie unterstützt iconiQ Energy Logistikbetriebe bei der Umstellung auf E-LKW?
iconiQ Energy integriert die Ladeinfrastruktur für E-LKW direkt in das betriebliche Energiesystem. DC-Schnelllader und AC-Ladepunkte werden so gesteuert, dass Lenkzeitpausen zur Ladezeit werden — ohne zusätzlichen Aufwand. Der Eigenstrom aus der PV-Anlage senkt die Ladekosten, der Speicher sichert die Versorgung und finanziert über Regelreserve und Stromhandel einen Teil der Investition mit.
Welche Komponenten umfasst ein Energiekonzept von iconiQ für Logistik & Spedition?
Ein typisches Logistik-Energiekonzept von iconiQ besteht aus einer PV-Großanlage (1–10 MWp auf Hallendach und Freifläche), einem Batteriespeicher für Eigenverbrauchsoptimierung und Regelreserve, Schnellladepunkten für PKW und E-LKW sowie einem KI-basierten Energiemanagementsystem, das Erzeugung, Verbrauch und Stromhandel automatisch steuert.
Lohnt sich eine PV-Großanlage für ein Logistikzentrum?
Logistikzentren verbinden zwei ideale Voraussetzungen: große, oft ungenutzte Dachflächen und einen hohen, gleichmäßigen Strombedarf. Mit einer PV-Anlage von 1–10 MWp, kombiniert mit Batteriespeicher und intelligentem Lastmanagement, lassen sich Eigenverbrauchsquoten von über 70 % erzielen. Das senkt Netzstrombedarf und Lastspitzen und macht die Stromkosten langfristig planbar.